Methoden der Biodanza-Ausbildung

 

 

Vivencia und Theorie

Die wichtigste Methode in Biodanza ist das Erleben, die Erfahrung im Moment. Aus diesem Grund bestehen die ersten beiden Jahre der Ausbildung auch größtenteils aus der Selbsterfahrung, dem eigenen Erleben beim Tanzen in der Gruppe. Die theoretischen Grundlagen sind darin eingebettet und mit der Praxis verbunden.

Vertiefung auf der Erlebnisebene

Zur eigenen Weiterentwicklung und Vertiefung des Erlebens soll jede/r Teilnehmer/in außerdem  an einer fortlaufenden Biodanza-Gruppe teilnehmen.


Methodologie

Im letzten Ausbildungsjahr finden sieben Methodologie-Seminare statt, sie beinhalten praktische, für die Leitung einer Biodanza-Gruppe wichtige Kenntnisse. Hier lernen die Studenten/innen die Durchführung einer Übung auf konkrete Weise: Mit ihrem Namen, ihrer Einführung, der Musikauswahl, den Prinzipien der Musiksemantik, der Art den Unterricht zu strukturieren und der Dynamik einer Biodanza-Gruppe. Das Ziel dieses Ausbildungsbausteins ist der Erwerb fachlich-methodischer Kompetenz.


Gruppenleitung unter Supervision

Im letzten Ausbildungsjahr über einen Zeitraum von 2-8 Monaten soll jede/r Student/in eine Biodanza-Gruppe unter Supervision leiten. In dieser Zeit finden 8 Supervisionen statt. Die Studenten/innen sind für die Organisation der Gruppe selbst verantwortlich.


Soziale Praxis

Die Studenten/innen in der Praxisphase können wahlweise mit benachteiligten Bevölkerungsgruppen, Behinderten, Senioren, Kindern, usw. arbeiten. Die soziale Praxis ist ein bedeutender Teil des Curriculums, wenn beabsichtigt wird, Biodanza später innerhalb von Institutionen zu realisieren.